Porträt Dario Gwerder.

«Während der Schnuppertage bei EWS ist der Funke gesprungen. Ich habe meine Berufswahl noch nie bereut.»

Meine Ausbildung zum Netzelektriker bei EWS

Bestärkt in seiner Berufswahl wurde Dario Gwerder von seinem Vater: Er hatte ihm zu einer Schnupperlehre als Netzelektriker geraten. Die Wahl des Schnupperbetriebs fiel auf EWS, weil Dario hier einige Mitarbeitende kannte. Das war vor über drei Jahren; inzwischen steht der Bauernsohn bereits im zweiten Lehrjahr und erinnert sich gerne an die Schnuppertage: «Meine Betreuer waren sympathisch, der Teamgeist und das gute Arbeitsklima machten mir Eindruck.» Dass er seine Ausbildung dann auch bei EWS absolvieren durfte, schätzt der 18-Jährige sehr: «Für uns Lernende ist es klar ein Vorteil, dass EWS ein relativ grosses Unternehmen ist. Dadurch haben wir Einblick in verschiedene Arbeitsbereiche und können das in der Schule erworbene Wissen im Lehrbetrieb gleich umsetzen.»

 

Breites Tätigkeitsgebiet

Netzelektriker bauen, betreiben und unterhalten die Anlagen für den Transport elektrischer Energie. Kurz gesagt sorgen sie dafür, dass der Strom sicher vom Produktionsort zum Ort des Verbrauchs gelangt. Dem angehenden Netzelektriker gefällt die Vielseitigkeit seines Berufs. Ob im Kabelbau, Freileitungsbau, Stationenbau oder in der öffentlichen Beleuchtung: Die Arbeit findet hauptsächlich im Freien und im Team statt. Je länger, je mehr gehört auch der Betrieb von Kommunikations- und Datenkabelanlagen zu diesem buchstäblich spannenden Beruf – Netzelektriker sind sich der Gefahren des Stroms stets bewusst und schützen sich entsprechend.

 

Klare Perspektiven

Dario Gwerder mag die Abwechslung in seinem Berufsalltag. Sein handwerkliches Geschick ist nicht nur bei Arbeiten am Netz, sondern auch beim Streichen von Masten oder beim Holzen gefragt. Auch der Arbeitsort wechselt ständig und er lernt dadurch Regionen ausserhalb des Kantons kennen. Am liebsten arbeitet er in luftiger Höhe: Auf den Stangen hat er den Überblick – auch was seine berufliche Zukunft angeht, sieht er klar: Nach Abschluss der dreijährigen Lehre möchte Dario einige Jahre im Beruf bleiben, um Erfahrung und Routine zu gewinnen. Sein nächstes Ziel ist die Ausbildung zum Landwirt: «Ich kann mir gut vorstellen, dereinst den elterlichen Betrieb zu übernehmen.»

 

Bestimmte Voraussetzungen

Schwindelfrei und teamfähig: Wer sich für das Berufsbild Netzelektriker interessiert, muss beides sein – und über eine gute körperliche Konstitution verfügen. Diese hat sich der 1.87 cm grosse Dario durch den Schwingsport zugelegt: Bis zu fünfmal pro Woche ist er im Trainingslokal des Schwingklubs Muotathal anzutreffen. «Das jahrelange Training kommt mir im Arbeitsalltag zu Gute. Als Netzelektriker ist man körperlich sehr aktiv und braucht bei Arbeiten mit Isolatoren und Stangen viel Kraft und Ausdauer», erzählt der durchtrainierte Athlet. Bis jetzt bringt er Lehre und Hobby problemlos unter einen Hut. Die Ausbildung hat für den Lernenden zurzeit erste Priorität. Doch der mehrfache Sieger von Jungschwingeten ist auch im Sport ehrgeizig: «Mein nächstes Ziel ist ein gutes Resultat am Eidgenössischen Schwingfest in Estavayer.» Die Chancen stehen gut, denn seinen ersten Kranz als Aktiver hat er dieses Jahr am Zuger Kantonalschwingfest errungen und am Schwyzer Kantonalschwingfest holte er den zweiten Kranz. Wir wünschen Dario Gwerder weiterhin viel Erfolg – auf dem Mast wie im Sägemehl.


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