Porträt Mario Beffa.

«Bei EWS gehöre ich zum Team Rot und bin nicht nur Einer unter Vielen.»

Meine Ausbildung zum Automatiker bei EWS

Nach Schnupperwochen in mehreren Betrieben, auch als Elektroinstallateur, war für den damaligen Schulabgänger klar gewesen, dass er die anforderungsreiche Automatiker-Ausbildung bei EWS absolvieren wollte. Die überschaubare Grösse von EWS und der Teamgeist gaben den Ausschlag für die Wahl des Lehrbetriebs: «Bei EWS kennt sich der Grossteil der Belegschaft, das gefällt mir.» Im Schaltanlagenbau, wo der angehende Automatikerfachmann sein Handwerk von der Pike auf lernt, arbeiten zehn Mitarbeitende. In diesem kleinen Team fühlte sich Mario Beffa von Anfang an sehr wohl.

 

Der Techniker

Er wusste schon früh, dass er einen technischen Beruf erlernen und nicht unbedingt draussen arbeiten wollte. Technik und das Thema Strom interessierten ihn, seine Noten in Mathematik und Physik waren gut. Zudem hatte er bereits als Schüler ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen. Die besten Voraussetzungen also für die Automatiker-Ausbildung.

 

Der Tüftler

«Als Automatiker baust du elektrische Steuerungen, Apparate, Maschinen oder Automatisierungssysteme», beschreibt der Lernende sein Arbeitsgebiet. Gemeinsam mit anderen Fachleuten kümmert sich Mario um deren Inbetriebnahme, Reparatur sowie um die Projektierung, Programmierung und Dokumentation. «Bei EWS sind wir auf den Bau von Elektrosteuerungsschränken spezialisiert», präzisiert er. «Wir bauen und montieren die Schränke aufgrund von Werkstattskizzen und verdrahten die Schaltgeräte.» Die Arbeiten sind abwechslungsreich: «Kein Schaltschrank gleicht dem andern, jedes System muss man von Grund auf neu überdenken.» Diese Herausforderung schätzt der junge Tüftler – und dass er selbstständig arbeiten kann.

 

Der Beschäftigte

Wegen seiner sehr guten schulischen Leistungen wird der vielseitig Interessierte die Lehre mit dem eidg. Fähigkeitszeugnis und der Berufsmatura abschliessen. Die zwei Schultage pro Woche verlangen viel Disziplin und eine gute Planung. Im 4. Lehrjahr ist Mario Beffa noch mehr gefordert: «Priorität hat jetzt die Ausbildung, alles andere läuft mir nicht davon», meint er. Seine Hobbys – er ist aktiver Schwinger, wandert gerne und fährt noch lieber Ski – muss er vorläufig etwas zurücksetzen. Auch beim «Chneblen» wird man ihn nicht mehr so oft treffen. Die Begeisterung für dieses urschweizerische Wurfspiel mit gespitzten Holzpfählen wurde ihm von seinen Eltern in die Wiege gelegt und Marios ganze Familie chneblet mit grosser Leidenschaft.

 

Der Zukunftsorientierte

Optimistisch blickt Mario in seine Zukunft: «Mit dem Lehrabschluss und der Berufsmatura bin ich bestens gerüstet. Gerne würde ich bei EWS bleiben und mehr praktische Erfahrung sammeln.» Irgendwann später möchte der junge Fachmann dann seinem Fernweh nachgeben und Kanada und Amerika bereisen.

 

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