Porträt Santina Müller.

«Spannend und abwechslungsreich: ich bin voll und ganz von meiner Ausbildung bei EWS überzeugt.»

Meine Ausbildung zur Elektroinstallateurin bei EWS

Als Santina Müller vor der Berufswahl stand, war für sie klar: Sie wollte einen technischen Beruf erlernen. «Ich suchte eine Ausbildung, in der ich mein Flair für Technik und logisches Denken mit praktischen Arbeiten verbinden konnte.» Also verschaffte sie sich zuerst einen Einblick in den Berufsalltag einer Automatikerin, dann lernte sie in einer Schnupperlehre bei EWS das Tätigkeitsgebiet einer Elektroinstallateurin kennen. Die Vielseitigkeit und Abwechslung, die sie dort erlebte, gaben schliesslich den Ausschlag, dass sie die vierjährige Lehre zur Elektroinstallateurin in Angriff nahm. Warum ist ihre Wahl auf EWS gefallen? «Die tolle Stimmung im Team, die Grösse des Unternehmens und die vielseitigen Dienstleistungen von EWS haben mich überzeugt. Ein weiterer Vorteil ist die Nähe zu meinem Wohnort.»

 

Vielseitiger Arbeitsalltag

Bereut hat die Lernende im 3. Lehrjahr diesen Entscheid bis jetzt nie. Denn die Mischung aus Handwerk und der Anwendung von theoretischem Wissen sagt ihr besonders zu: «Mal arbeite ich drinnen, mal draussen. Manchmal benötige ich viel Kraft und kann so ‹richtig auf den Putz hauen›, dann braucht es wieder mehr Fingerspitzengefühl und Genauigkeit.» Besonders gefällt der 17-Jährigen, dass ihr Arbeitsort ständig wechselt: «Wir sind immer wieder auf neuen Baustellen tätig und stehen für viele verschiedene Kunden im Einsatz.» Der Kontakt und Austausch mit der Kundschaft ist eine weitere Facette ihres Berufs, die ihr sehr zusagt.

 

Fixe Zeit fürs Lernen

Gerne löst Santina Müller Probleme, bei denen logisches Denken gefragt ist. «Falls mal etwas nicht funktioniert, hilft mir meist mein technisches Verständnis, das Problem zu lösen.» Neben der praktischen Ausbildung in der EWS-Geschäftsstelle Weggis besucht die Lernende eineinhalb Tage pro Woche das Berufsbildungszentrum in Luzern. Da sie ihre Lehre mit der Berufsmatura abschliessen will, muss sie einen halben Tag mehr die Schulbank drücken. Dank guter Planung – der Samstag ist fix fürs Lernen reserviert – schafft es die junge Frau, Lehre und Schule unter einen Hut zu bringen und doch noch Freizeit zu haben.


Beruf mit Zukunftspotenzial

Wie sieht es mit ihren Zukunftsplänen aus? Gerne würde sie nach dem Lehrabschluss auf Reisen gehen, fremde Länder und Kulturen kennenlernen. Beruflich möchte sie auf der guten Grundausbildung als Elektroinstallateurin aufbauen. «Mit dem Fähigkeitszeugnis und der Berufsmatura in der Tasche stehen mir viele Möglichkeiten offen, mich weiterzuentwickeln. Zudem eröffnen sich in der Energiebranche mit dem intelligenten Stromnetz und dem Trend zu erneuerbaren Energien spannende Perspektiven.»

 

Kombination aus Technik und Handwerk

Santina Müller ist von ihrer Berufswahl überzeugt. «Wer sich für (Elektro-) Technik interessiert und handwerkliches Geschick hat, wer gerne anpackt und gleichzeitig mit dem Kopf arbeitet, dem empfehle ich die Ausbildung als Elektroinstallateurin – unabhängig vom Geschlecht.» Zwar sind Frauen in diesem Beruf (noch) in der Minderheit, doch keineswegs im Nachteil: «Klar gibt es Situationen, in denen meine Kraft nicht ganz ausreicht und ich Unterstützung durch einen Kollegen brauche. Dafür bin ich bei Arbeiten unter sehr engen Platzverhältnissen im Vorteil: Hier sind dann meine schmalen Hände gefragt.»